Azubi-Recruiting im Verbund: Gemeinsam dem Mangel trotzen

Azubi-Recruiting im Verbund: Gemeinsam dem Mangel trotzen

Immer mehr Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Kooperationen im Recruiting können helfen, Nachwuchskräfte für Handwerk und Industrie zu gewinnen.

Der Druck im Ausbildungsmarkt

Laut KOFA blieben im vergangenen Jahr fast 70.000 Lehrstellen unbesetzt. Besonders im Handwerk spitzt sich der Wettbewerb um junge Talente weiter zu. Unternehmen müssen kreative Wege finden, um Azubis zu gewinnen – sonst drohen Lücken in der Fachkräftesicherung.

Recruiting im Verbund

Eine Antwort darauf sind Kooperationen mehrerer Betriebe. Anstatt einzeln um Bewerber:innen zu kämpfen, bündeln Unternehmen ihre Kräfte:

  • Gemeinsame Ausbildungsmessen und Infotage

  • Zentrale Bewerbungsplattformen für ganze Regionen oder Branchen

  • Austausch von Auszubildenden in Verbundprogrammen

So erhöhen Firmen ihre Reichweite und bieten Bewerber:innen attraktive Einblicke in verschiedene Berufsfelder.

Vorteile für Unternehmen

  • Größere Sichtbarkeit: Kooperationen steigern die Chance, wahrgenommen zu werden.

  • Effizienz: Gemeinsame Prozesse sparen Kosten und Zeit.

  • Attraktivität: Ein breiteres Ausbildungsangebot macht Verbünde für junge Menschen interessanter.

Chancen für Azubis

Für Bewerber:innen bedeutet das Modell:

  • Mehr Auswahl an Ausbildungsstellen

  • Möglichkeit, verschiedene Betriebe kennenzulernen

  • Bessere Chancen, den passenden Ausbildungsplatz zu finden

Ausblick

Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels wird das Azubi-Recruiting im Verbund an Bedeutung gewinnen. Wer sich frühzeitig an solchen Kooperationen beteiligt, verschafft sich klare Vorteile im Wettbewerb um junge Talente.

Prüfe, ob dein Unternehmen Teil eines Ausbildungsverbundes werden kann – und sichere dir so die Fachkräfte von morgen.

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